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Kooperationen, Cluster, Netzwerke

Grenzüberschreitende Kooperationen

 

Aufbau von Nutzen orientierten Kooperationen

Obwohl Klein- und Mittelbetriebe gegenüber Großbetrieben flexibler und anpassungsfähiger sind, haben sie fast immer mit entscheidenden Wettbewerbs-Nachteilen zu kämpfen, wie z.B:

+ Geringe Kapitalkraft

+ Geringe Einkaufsmengen

+ Fehlende Personal-Ressourcen

+ Nichterkennen möglicher Risiken

+ Fehlende, aktive Verkaufs-Aktivitäten

+ Zu wenig Produkt- und Verfahrens-Neuentwicklungen

 

Grenzüberschreitende Unternehmens-Partnerschaft?

Grenzüberschreitende Unternehmens-Partnerschaft entsteht sowohl aus einem gemeinsamen als auch aus verschiedenen individuellen Interessen heraus. Ein Unternehmen mittlerer Größe kann einerseits nicht alle Geschäfts-Felder perfekt abdecken. Partner könnten Synergie-Effekte nutzen helfen. Konkurrenten können einem das Leben schwer machen oder Synergien nutzen helfen. Es ist daher besser, gute Konkurrenten als schlechte zu haben. Ein Konkurrent kann durchaus Kooperations-Partner werden, wenn es darum geht, ein bestimmtes Ziel in einer bestimmten Situation zu erreichen. Die vorhandenen Ressourcen werden grenzüberschreitend ausgetauscht und/ oder ergänzt.

Eine Partnerschaft aufzubauen, bedeutet nicht, dass Kompetenz- Unterschiede, individuelle Interessen oder finanzielle Schwierigkeiten beseitigt werden müssen, sondern dass die Partner Fähigkeiten mitbringen und entwickeln, um nach bestimmten Regeln Lösungen zu erarbeiten. Eine grenzüberschreitende Unternehmens-Partnerschaft erfolgt mit Partnern über Grenzen, zb in  Nachbarstaaten oder im EU- Binnenmarkt, um bestimmte Zielsetzungen leichter und/ oder schneller zu erreichen, zb Umsatz/ Ertrag zu steigern.

 

Welche Kooperations-Möglichkeiten kommen in Frage?

 

Koop Möglichkeiten

 

Welcher Kooperationspartner passt zu meinem Unternehmen?

Um die Risiken zu minimieren, bzw. den Start einer Kooperation optimal vorzubereiten, sollte geklärt werden, dass die Kompatibilität der Partner gegeben ist bzw. vor einer Kooperation geprüft wird.

 

Sind die Unternehmen „verträglich“ im Hinblick auf:

 

+ Unternehmenskultur (Wertesystem / Führungsstil)

+ Strategische Ausrichtung (Ziele / Kernkompetenzen)

+ Organisationsstruktur (Regeln, Abläufe)

+ Führungs- und Anreizsysteme (z.B. Controlling)

+ Ausstattung mit Human-/ Kapitalressourcen

 

 

Und folgende Fragen sollten im Vorfeld geklärt werden:

 

+ Werden die Interessen aller Seiten gewahrt?

+ Herrscht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geben und Nehmen?

+ Besteht ein gutes Projektcontrolling mit realistischer und klarer Zielsetzung?

+ Herrscht Vertrauen und Fairness zwischen den Partnern?

 

 

Die wichtigsten Argumente für eine Kooperation :

1. Chancen auf dauerhaft größere Marktanteile

2. Hoffnung auf steigende Umsätze (kurz- und langfristig)

3. Ausweitung der eigenen Zielgruppe und Kundschaft

4. Schnellere Ergebnisse als bei getrennten Maßnahmen

 

Allerdings bringt die Zusammenarbeit auch einige Nachteile mit sich, die gegen die Vorteile abgewogen werden müssen:

1. Kosten und Aufwand durch regelmäßige Abstimmungen

2. Man muss zu Eingeständnissen bereit sein, damit die Kooperation funktioniert

3. Jedes Unternehmen muss einige interne Informationen preisgeben

4. Beide Unternehmen sind in gewissem Umfang vom Partner abhängig

5. Der Erfolg einer Kooperation kann nicht sicher vorhergesagt werden